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Prostatakrebs

Bei jedem vierten Krebsfall bei Männern handelt es sich heute um Prostatakrebs. Prostatakrebs ist hormonabhängig und steht in Verbindung zu den Geschlechtsorganen.

In den vergangenen 30 Jahren ist die Zahl der Prostatakrebsfälle um 271 % gestiegen.  Dabei ist auffällig, dass immer mehr junge Männer betroffen sind. In diesem Zeitraum haben die Einflüsse von Chemikalien auf unsere Körper rasant zugenommen.

Als etablierte Risikofaktoren, die die Entstehung von Prostatakrebs begünstigen, gelten das Alter, die Krankheitsgeschichte der Familie und die Zugehörigkeit zu ethnischen Gruppen. Im jüngsten Forschungsreport der Weltgesundheitsorganisation (WHO) heißt es, dass Pestizide an der Entstehung von Prostatakrebs beteiligt seien: „Es gibt hinreichend Forschungsbefunde, die es gestatten, eine Verbindung herzustellen zuPestiziden, die in Landwirtschaft und Industriezur Anwendung kommen, sowie zu Cadmium und Arsen.“

Aus Tierversuchen kann geschlossen werden, dass eine Exposition gegenüber geringen Mengen des hormonell aktiven Bisphenol A während bestimmter Entwicklungsphasen die Wahrscheinlichkeit für eine spätere Erkrankung an Prostatakrebs erhöht.

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