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Hodenkrebs

Eine Krebsart, die sich auf die Produktion von Geschlechtshormonenauswirkt, ist der Hodenkrebs. Hier ist nach der Krebstherapie häufig die Testosteronproduktion beeinträchtigt.Obwohl relativ selten, nimmt die Zahl der Fälle zu, vermutlich werden sich die Raten alle 30 Jahre verdoppeln. In Dänemark, einem Land mit vergleichsweise hohem Hodenkrebsvorkommen, könnte 1 Prozent der Männer betroffen sein.

Ein Erklärungsansatz für Hodenkrebs ist eine gestörte Embryonalentwicklung. Die Exposition des Embryos gegenüber sogenannten Endokrinen Disruptoren (ED), das sind Chemikalien, die in das hormonolle Steuerungssystem der Embryonalentwicklung eingreifen können, könnte die Hodenentwicklung stören und im späteren Leben eine Erkrankung an Hodenkrebs nach sich ziehen.

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